Stabile Entwicklung: Großer Erfolg mit innovativen Produkten

Der Bosch Geschäftsbereich Power Tools hat sich 2013 weltweit behauptet und wie im Jahr zuvor einen Umsatz von vier Milliarden Euro erzielt. In lokaler Währung wuchs der Umsatz um drei Prozent. Der Gesamtmarkt konnte zeitgleich ebenfalls um drei Prozent zulegen und weist damit ein Volumen von 25,4 Milliarden Euro auf.

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Foto: Bosch

Der Bosch Geschäftsbereich Power Tools hat sich 2013 weltweit behauptet und wie im Jahr zuvor einen Umsatz von vier Milliarden Euro erzielt. In lokaler Währung wuchs der Umsatz um drei Prozent. Der Gesamtmarkt konnte zeitgleich ebenfalls um drei Prozent zulegen und weist damit ein Volumen von 25,4 Milliarden Euro auf.

„Obgleich unser Wachstum 2013 durch Wechselkurseffekte in wichtigen Regionen stark beeinträchtigt wurde, sind wir in den Geschäftsfeldern Elektrowerkzeuge, Zubehör und Messtechnik weltweit nach wie vor die Nummer Eins, bei Gartengeräten die Nummer Zwei“, sagte Henning von Boxberg, Vorsitzender des Bereichsvorstandes, während der Jahrespressekonferenz in Leinfelden. 2014 will der Geschäftsbereich mit seiner Fokussierung auf strategische Wachstumsfelder wie Akku-Technologie, Messtechnik und Zubehör sowie seiner Konzentration auf aufstrebende Märkte weiter wachsen. In den vergangenen Jahren habe man mit dieser Strategie stets Marktanteile gewonnen und somit die Weichen für kontinuierliches Wachstum gestellt. Die Zahl der Beschäftigten blieb mit insgesamt rund 19 000 an 37 Standorten weltweit konstant.

Bewährte Bosch-Qualität für aufstrebende Märkte

Kräftig zulegen konnte Bosch Power Tools im vergangenen Jahr in lokaler Währung vor allem in Lateinamerika mit einem Plus von zwölf Prozent. In seinem Hauptmarkt Europa erwirtschaftete der Geschäftsbereich vier Prozent mehr Umsatz. Treiber war vor allem die Nachfrage in Russland. Bosch
Power Tools konnte dort mit einem Plus von 14 Prozent doppelt so schnell wachsen wie der Markt. „Durch die Einführung von Produkten, die speziell auf die Bedürfnisse der Verwender in aufstrebenden Märkten zugeschnitten sind, und unter Berücksichtigung der Kaufkraft in diesen Märkten, ist es uns erneut gelungen, Marktanteile zu gewinnen“, betonte von Boxberg. Im Gegensatz zu den aufstrebenden Märkten konnte der europäische Markt 2013 kein Wachstum verzeichnen. Der wichtige Teilmarkt für handgehaltene Elektrowerkzeuge und Stationärgeräte war mit minus einem Prozent sogar rückläufig, hauptsächlich bedingt durch die Entwicklung in Südeuropa. Dort machten sich in einzelnen Ländern, insbesondere in Spanien und Italien, die Folgen der Finanzkrise bemerkbar. Bosch Power Tools rechnet hier für das laufende Jahr allerdings mit einer leichten Erholung. In Asien hat sich der Absatz trotz der konjunkturellen Eintrübung in China mit einem Plus von fünf Prozent gut entwickelt. Zweistellige Wachstumsraten konnten unter anderem in Indien, Indonesien, Vietnam und den Philippinen erzielt werden. Diesen Erfolg verdankt Bosch marktgerechten Produkten, die sich stark an den Bedürfnissen gewerblicher Verwender orientieren.

In Nordamerika ging der Umsatz um drei Prozent zurück. Gründe für die rückläufige Entwicklung waren ungünstige Witterungsbedingungen und die bewusste Entscheidung, dem herrschenden Preisdruck zugunsten der eigenen Ertragskraft nicht nachzugeben. Alle anderen Regionen entwickelten sich positiv. Insgesamt erwirtschaftet Bosch Power Tools rund 90 Prozent des Umsatzes außerhalb Deutschlands.

Erfolg durch innovative Produkte

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Foto: Bosch

Innovative Produkte gehören zu den Erfolgsgaranten bei Bosch Power Tools. Wichtiges Kernfeld ist und bleibt das Akku-Segment. War im Jahr 2007 jedes dritte Gerät kabellos, so besitzen weltweit inzwischen 43 Prozent und damit fast die Hälfte aller Elektrowerkzeuge einen Akku. Weiterhin im Vormarsch ist die Lithium-Ionen-Technologie. Bereits 83 Prozent aller Akku-Geräte in Europa sind damit ausgestattet. Bosch konnte seine Marktführerschaft im Akku-Segment 2013 erneut ausbauen. Grundlage des Erfolgs sind vor allem System-Geräte, deren Akku man untereinander austauschen kann. Der Nutzer spart so den Kauf mehrerer Akkus, da er mit einem einzigen mehrere Geräte betreiben kann. 2014 wird Bosch dieses Angebot an System-Geräten erneut erweitern. Im Bereich Messtechnik konnte die weltweite Marktführerschaft weiter ausgebaut werden. Während der Markt 2013 um acht Prozent zulegte, wuchs Bosch um 13 Prozent und damit wesentlich schneller als der Markt.

Der Erfolg beruht vor allem auf der einfachen Handhabung der Produkte, ein wichtiges Kaufargument sowohl für Heim- als auch für Handwerker. Der im Herbst 2013 eingeführte Laser-Entfernungsmesser PLR 15, so klein und handlich wie ein Textmarker, machte die Laser-Technik mit seiner selbsterklärenden Ein-Knopf-Bedienung erstmals auch Menschen mit wenig Erfahrung im Umgang mit Messgeräten zugänglich. Nach dem Erfolg des PLR 15 bringt Bosch 2014 mit dem GLM 30 Professional nun das Pendant mit höherer Reichweite für Profis auf den Markt. Ein neues Gerät für Heimwerker ist der PLL2. Er ist der erste Kreuzlinienlaser, der Linien in jedem gewünschten Winkel projizieren kann. Das macht das Ausrichten von Objekten besonders leicht und eröffnet neue gestalterische Möglichkeiten. Selten im Fokus der Verwender, aber von elementarer Bedeutung für effizientes Arbeiten ist das richtige Zubehör. Bosch wuchs 2013 in diesem wichtigen Teilmarkt mit fünf Prozent nahezu doppelt so schnell wie der Markt (plus drei Prozent) und konnte so seine Marktführerschaft in diesem von zahlreichen Anbietern umkämpften Segment ausbauen. Vielfältige Innovationen optimieren das Zubehör und steigern so die Effizienz der Arbeit des Verwenders. Neuheiten wie extra-lange Tauchsägeblätter für Profi-Multi-Cutter zum Ausbau von Fenstern und besonders leistungsstarke Säbelsägeblätter mit Hartmetall-Technologie führen diese Entwicklung
2014 fort. Bosch Power Tools wird in Deutschland im Laufe des Jahres 2014 wieder mehr als 100 Neuheiten auf den Markt bringen. Diese Innovationskraft ist wichtige Grundlage für den Erfolg des Geschäftsbereichs: 2013 wurden rund 35 Prozent des Umsatzes mit Produkten erzielt, deren Markteinführung weniger als zwei Jahre zurücklag.

Letzte Aktualisierung: 24.07.2017