Pressespiegel: Vom Kampf gegen den Kunststofftrouble und vom hybriden Leichtbau

Im Maschinenmarkt lesen Sie mehr darüber, wie man den Kampf gegen den Kunststoffabfall erfolgreich führen kann.Der Industrieanzeiger beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema Automotive und Elektromobilität und erläutert neue Mobilitätskonzepte. Der Pressespiegel für Februar gibt einen informativen Überblick über die interessantesten Themen der letzten Ausgaben einiger wichtiger Fachzeitschriften aus dem Bereich der Feinwerkmechanik wie Maschinenmarkt, Industrieanzeiger, mav und Fräsen + Bohren.

Pressespiegel Feinwerkmechanik
Wir haben für Sie die wichtigsten feinwerktechnischen Zeitschriften gelesen und zusammengefasst. Foto: M&T

Maschinenmarkt

Kampf dem Kunststoffabfall

Im Heft 4 des MM Maschinenmarktes steht der Kampf dem Kunststofftrouble im Mittelpunkt. Achtloser Umgang mit Kunststoffabfällen ist ein globales Dilemma. Experten aus Industrie und Forschung arbeiten nun an der Lösung des Problems. Alleine drei Beiträge des Titelthemas beschäftigen sich mit diesem Thema. Der Übersichtsbeitrag widmet sich dem Problem wie man Kunststoffe im Kreislauf halten kann. Immer mehr Kunststoffmüll landet in der Umwelt und den Weltmeeren, was diesen wichtigen Werkstoffen zu Unrecht, weil generell, ein miserables Image verpasst. Für die Hersteller von Kunststoff verarbeitenden Maschinen und Recyclingtechnik ist das ein Weckruf. Denn dringend gebraucht werden Analgen und innovative Schrittmacher, die Kunststoffe aller Art im Kreislauf halten und dem Werkstoff sein Zukunft sichern. Im Interview zu dem Thema steht Thorsten Kühmann, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbandes Kunststoff- und Gummimaschinen, Rede und Antwort. Er meint unter anderem dass nur eine effiziente Kreislaufwirtschaft, produktivere Recyclingmethoden und eine objektivere Herangehensweise von Politik und Industrie für Entspannung sorgen könnten.

Die Ausgabe 5 des MM Maschinemarktes sagt dem „Werkzeug-Chaos Adios!“. Im Titelthema wird der Frage nachgegangen welches Toolmanagementsystem Sie mit Erfolg in die Digitalisierung führt und dabei bares Geld spart. Vor allem geht es darum versteckte Kosten offenzulegen. Toolmanagementsysteme haben sich als wichtiger Baustein, wenn nicht sogar zum Wegbereiter von Industrie 4.0 etabliert. Berührungsängste bestehen dennoch, gerade bei kleineren Unternehmen, die mehr Hürden als Output sehen und voreilig auf diese wettbewerbsentscheidende Stellschraube verzichten. Warum Sie sich tunlichst mit der Thematik beschäftigen sollten und was Ihnen die üblichen Verdächtigen am Markt bieten, erfahren Sie im Beitrag. Interessant ist auch der Beitrag in dem sechs Toolmanagement-Anbieter ausführlich vorgestellt werden

Industrieanzeiger

Hybrider Leichtbau im Fokus

Der Industrieanzeiger hat sich als Titelthema für die Ausgabe 07.20 das Thema Automotive gewählt. Die Elektromobilität erfordert neue Fahrzeugkonzepte, Innovative Denkweisen, Konstruktionsprinzipien und Komponenten sind die Basis für deren Erfolg. Ausführlich wird auf die neuesten Trends in der Automobilindustrie eingegangen. So beschäftigt sich der Titelbeitrag mit dem hybriden Leichtbau. Vorgestellt wird unter anderem die neue Chevrolet Corvette Stingray. Sie ist vollgestopft mit hybriden Komponenten und wurde zum nordamerikanischen Automobil des Jahres 2020 gewählt.

Im Interview berichtet Produktionsforscher und e.Go-Chef Prof. Günther Schuh über die Folgen des Mobilitätswandels. Er meint: „Mobilität muss weiterhin flexibel, komfortabel und bezahlbar sein“. Er erläutert seine Visionen eines Mobilitätswandels.

Lesenswert ist auch der Bericht über den Robotics Kongress. Die gemeinsame Veranstaltung von Industrieanzeiger und Technology Academy lieferte praktische Tipps für die Roboterintegration.

mav

Nachhaltige Fertigung im Trend

Im Heft 03-2020 der mav, Innovation in der spanenden Fertigung, geht es um das Trendthema nachhaltige Fertigung. Sechs Fachartikel setzen sich damit auseinander. Besonders informativ ist gleich der Einführungsbeitrag. Hier wird der aktuelle Energieeffizienz-Index des EEP vorgestellt. Das Institut für Energieeffizienz in der Produktion EEP der Universität Stuttgart erhebt seit 2013 halbjährlich aktuelle und geplante Aktivitäten der deutschen Industrie zur Energieeffizienz. Der EEI wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Energie-Agentur (dena), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Fraunhofer IPA und dem TÜV Rheinland sowie weiteren Partnern erstellt. Der Bericht verzeichnet interessante Fortschritte.

Die Titelgeschichte stellt elektrochemische Spannmittel, die die Fertigung erobern, in den Mittelpunkt. Produktionsprozesse werden immer anspruchsvoller: Komplexe Geometrien der Werkstücke, hohe Anforderungen an die Flexibilität der Werkzeugmaschinen oder der steigende Qualitätsanspruch bei gleichzeitig immer stärker werdendem Nachhaltigkeits- und Effizienzbewusstsein stellen Fertigungsbetriebe regelmäßig vor neue Herausforderungen. Die elektrochemischen Spannmittel der SMW-Autoblok unterstützen den Anwender hierbei.

Bohren + Fräsen

Prozessoptimierung beim Fräsen

Die Ausgabe 1/2020 der Fachzeitschrift Bohren + Fräsen bringt einen bunten Mix von spannenden Anwenderberichten. Die Titelstory widmet sich der „Prozessoptimierung der Fräsbearbeitungen an homokinetischen Gelenken“. Über zwei Jahre optimierten und testeten die Verantwortlichen von GKN-Driveline in Offenbach und die Experten von der Firma Paul Horn. Das Ziel: Die Prozessoptimierung der Fräsbearbeitungen an homokinetischen Gelenken für die Automobilindustrie. Mit dem Wechsel auf die Horn eigene Beschichtung AK6 für das Werkzeugsystem SX erreichten die Partner eine höhere Prozesssicherheit und konnten die Standzeit der Werkzeuge gegenüber der vorherigen Schicht bei einigen Bauteilen nahezu verdoppeln.

Lesenswert ist auch der Beitrag über „Universalfräsmaschinen mit Handrad und CNC für den Einsatz in der Ausbildung“. Die Firma Benninghoven ist ein führender Hersteller von Anlagen zur Asphalt-Herstellung. Dafür wichtige, qualifizierte Mitarbeiter bildet das Unternehmen in zwei hochmodernen Lehrwerkstätten (Metall und Elektro) großteils selbst aus. Hier lernen die Azubis unter anderem den Umgang mit Universalfräsmaschinen FPS 620M-NC, die manuelles Fräsen ebenso ermöglichen wie automatisiertes - inklusive Programmierung via High-end-CNC.

Wie man „Kleinserien mannlos über Nacht produzieren“ kann beschreibt ein weiterer Fachbeitrag. Klein- und mittelständische Fertigungsbetriebe mit einem Schwerpunkt in der Produktion von Prototypen- und Kleinserien stehen in der Regel unter hohem Kostendruck. Schwankende Auftragsumfänge und kurzfristige Kundenwünsche müssen mit knappen Personalressourcen bewältigt werden. Durch die Integration eines Beladeroboters mit Palettenbahnhof können diese Betriebe ihren Maschinenpark effektiver nutzen und so Wettbewerbsvorteile gewinnen.

Letzte Aktualisierung: 11.03.2020