Infos: Neuer Leitfaden zur Montage von Vorhangfassaden

Einige wichtige Informationen für Metallbauer halten neue Broschüren, Merkblätter und Online-Plattformen bereit. So ein neuer Leitfaden zur Montage von Vorhangfassaden, ein Merkblatt über „Elektroband- und -blech“, eine Online-Plattform für Bauanschlüsse, Herstellerverzeichnisse für einbruchhemmende Produkte und eine Kurzanalyse zur Aufbereitung von Altteilen.

Merkblatt „Elektroband und -blech“ überarbeitet

Bei der Steigerung der Energieeffizienz von elektrischen Systemen spielen Elektroband und -blech eine wichtige Rolle. In den letzten Jahren sind durch Optimierung der chemischen Zusammensetzung, durch Verbesserung der metallurgischen sowie umform- und glühtechnischen Prozesse große Fortschritte hinsichtlich magnetischer, mechanischer und technologischer Eigenschaften erzielt worden. Elektrobleche finden Anwendung in Transformatoren, Generatoren und Motoren. Insbesondere die Konzepte zur Elektromobilität benötigen effiziente Elektroantriebe.
Das überarbeitete Merkblatt „Elektroband und -blech“ erläutert die Klassifizierung und die Arten von Elektroband. Die Publikation geht auf Eigenschaften, Herstellung, Prüfung, Be- und Verarbeitung sowie Anwendung dieser Stahlerzeugnisse ein. Auch gibt es in der Schrift Hinweise auf Normen und Literatur.
Das 24-seitige Merkblatt kann unter der Bestellnummer MB 401 in Einzelexemplaren kostenfrei bestellt werden und steht unter www.stahl-online.de zum Download bereit.

Leitfaden zur Montage von Vorhangfassaden neu herausgegeben

Der „Leitfaden zur Montage von Vorhangfassaden – Planung und Ausführung der Montage für Neubau und Renovierung“ ist im Juni 2017 nach gründlicher Vorarbeit erschienen. Der Leitfaden orientiert sich an dem bewährten Vorbild des „Leitfadens zur Montage von Fenstern und Haustüren“ und erläutert Grundlagen und Ausführung der vielfältigen Anforderungen an die Montage moderner Fassaden. Mit der Erstausgabe dieses Leitfadens haben sich die RAL-Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren und das IFT Rosenheim dieser Thematik umfassend angenommen. Der Leitfaden beschreibt die anerkannten Regeln der Technik, die die Grundlage für das RAL-Gütezeichen Fassade Montage bildet.
Auf der Grundlage des neuen Leitfadens wird die Gütegemeinschaft für ihre Mitglieder aus dem Fassadenbau Montageseminare anbieten.
Der „Leitfaden zur Montage von Vorhangfassaden – Planung und Ausführung der Montage für Neubau und Renovierung“ ist als Leseprobe unter www.window.de im Bereich der „Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren“ in Auszügen einzusehen. Der Leitfaden kann über den Online-Shop der Fensterverbände unter shop.window.de bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 50,- Euro für Nichtmitglieder der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V. Mitglieder der Gütegemeinschaft haben ein Belegexemplar kostenlos erhalten und können weitere Exemplare zum Sonderpreis bestellen.

Online-Plattform für Bauanschlüsse neu eröffnet


Elektroband und -blech, Vorhangfassaden, Bauanschlüsse, Remanufacturing, Herstellerverzeichnisse, Fingerschutz
Bauanschluss.INFO ist mobilfähig und somit auf dem Smartphone oder Tablet nutzbar. Screenshot: Tremco illbruck

Über Bauanschlüsse, Lösungen für Gewerkeschnittstellen, Energieeffizienzmaßnahmen und aktuelle Branchennews informiert jetzt eine neue Service-Website des Tremco Illbruck Planungsteams „Bauanschluss“. Unter Bauanschluss.INFO finden Architekten, Fachplaner, Gutachter und Verarbeiter aktuelle Planungs- und Ausführungsinformationen. Die Plattform konzentriert sich auf zwei Kernthemen: Gebäudehülle (Dach, Wand, Fassade und Fenster) und Innenausbau (Boden, Sanitärbereich und Trockenbau). Nach dem Einloggen sind eine Vielzahl an Beiträgen für den Nutzer abrufbar: „Streitpunkt Wartungsfuge“, „Absturzsichernde Fensterelemente“ und „Die Bodenfuge – weit mehr als bloß ein Detail“ liefern wertvolle Informationen zu aktuellen Themen.
Die Plattform ist ein neuer Baustein des bereits bestehenden Servicespektrums des Herstellers: Planer und Ausführende profitieren von der bauphysikalisch detaillierten Detailplanung durch das interdisziplinäre Planungsteam und weitere Tools wie dem „Fenstermontage-Check“. Das Serviceangebot wird darüber hinaus erweitert durch Schulungen und die technische Hotline sowie Mustermontagen auf der Baustelle.

Analyse zum Aufarbeiten von Altteilen herausgegeben


Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können mit dem Aufarbeiten von Altteilen Material und Energie einsparen. Die Kurzanalyse „Ressourceneffizienz durch Remanufacturing – Industrielle Aufarbeitung von Altteilen“ der VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH (VDI ZRE) zeigt, dass die Wiederverwendung gebrauchter Produkte große Ressourceneffizienzpotenziale birgt. Unternehmen reduzieren dadurch langfristig Kosten und stärken ihre Wettbewerbsposition.
Ob in der Automobilbranche, beim Flugzeugbau oder bei Motoren, Pumpen und Kompressoren für Industrieanlagen: Das Remanufacturing ist eine zentrale Maßnahme zur Steigerung der Ressourceneffizienz. Um ein gebrauchtes Produkt auf das Qualitätsniveau eines Neuproduktes zu bringen, wird es in mehreren Prozessschritten demontiert, gereinigt, geprüft, aufgearbeitet und remontiert. Unternehmen können den Material- und Energieaufwand zur Herstellung eines Neuproduktes und damit ihre Produktionskosten senken, wenn sie Altteile für eine Wiederverwendung aufarbeiten. Zu diesem Schluss kommt die neue Kurzanalyse „Ressourceneffizienz durch Remanufacturing – Industrielle Aufarbeitung von Altteilen“ der VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH (VDI ZRE).
Experten schätzen das Remanufacturing als zukunftsträchtige Alternative zur Herstellung von neuen Produkten ein: Bis 2030 wird die Branche europaweit um mehr als fünfzig Prozent auf 46 Milliarden Euro wachsen – andere Prognosen gehen sogar von einem Wachstum auf mehr als das Dreifache aus.
Die Kurzanalyse „Ressourceneffizienz durch Remanufacturing – Industrielle Aufarbeitung von Altteilen“ wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit erstellt und steht kostenfrei auf der Website des VDI ZRE unter www.ressource-deutschland.de /publikationen/kurzanalysen zur Verfügung.

Verzeichnisse für die sicherheitstechnische Prävention neu aufgelegt

Die neu aufgelegten Herstellerverzeichnisse über geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Produkte und die aktuellen Adressen- beziehungsweise Errichternachweise „Mechanische Sicherungseinrichtungen", „Überfall- und Einbruchmeldeanlagen“ sowie „Videoüberwachungsanlagen“ sind jetzt im Internet unter www.polizei.bayern.de, Rubrik Schützen und Vorbeugen, Beratung, Technische Beratung abrufbar.
Die bereits seit dem Jahr 2015 für die KPK-Herstellerverzeichnisse eröffnete Werbemöglichkeit mit dem neuen Gütesiegel „K-EINBRUCH“ wird von vielen Herstellern bereits angenommen.
Allerdings erscheint es bei zahlreichen Herstellern schwierig, die für Werbung Zuständigen zu erreichen, weshalb die Kriminalpolizeiliche Prävention nach wie vor auf diese Werbemöglichkeit in firmeneigenen Katalogen, Broschüren beziehungsweise der Unternehmenswebsite hinweist. Weitere Infos zu diesem „Gütesiegel" erhalten Sie vom Bayerischen Landeskriminalamt, Sachgebiet Technische Prävention. Weitere Informationen zur technischen Prävention finden Sie unter folgender Internetadresse: www.k-einbruch.de . Die Herstellerverzeichnisse sind dort ebenfalls verlinkt.

Neue Broschüre für Fingerschutz an Automatiktüren erstellt


Kraftbetätigte Türen nach DIN EN 16005 Nutzungssicherheit, stellen für schutzbedürftige Personen, wie zum Beispiel Kinder, ältere und behinderte Menschen, in allen öffentlich zugänglichen Bereichen eine Gefahr dar. Unzureichend abgesicherte Türen können zu schweren Verletzungen, bis hin zum Abscheren von Gliedmaßen führen. Mit einem Fingerschutz wird das Einklemmen von Fingern zwischen Türblatt und Zarge effektiv verhindert.
In der neuen Broschüre „Athmer Fingerschutz für barrierefreie Automatiktüren“ sind wesentliche Informationen zur Absicherung von Automatiktüren aufgeführt. Die Broschüre kann online unter www.athmer.de abgerufen werden oder unter info@athmer-fingerschutz.de postalisch bestellt werden.


Letzte Aktualisierung: 07.11.2017